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Zukunft säen – Vielfalt ernten Saatgutkampagne für krisensicheres und samenfestes Saatgut! |
Kontakt:
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Saatgut-Tauschbörsen und Veranstaltungen überall Wo gibt's Saatgut-Veranstaltungen? Wie organisiere ich eine Saatgut-Tauschbörse? Was gibt es alles an Saatgut /-Börsen /-Kampagnen weltweit / -praktischem Gärtnern Bücherliste: gärtnerisches & politisches „Grazer Erklärung” Europäisches Positionspapier von 2010 Kompletter Aufruf „Zukunft säen – Vielfalt ernten” „Der
Kampf ums Saatgut” PRESSESCHAU ZU DEN SAATGUT-AKTIONSTAGEN: # "Neues Deutschland" 19/04/2011 Video-Interviews zu Saatgut-Souveränität WORLD CAFÉ zu SAATGUT-SOUVRÄNITÄT Mehr als 40 Perosnen von 17 Organisationen und Gruppen aus 12 europäischen Ländern nahmen am World Café in Brüssel am 18.4.2011 teil, hier die Liste.
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Erklärung zum Welternährungstag 2011: Saatgut-Souveränität ist die Grundlage für Ernährungssouveränität! Am 16. Oktober ist Welternährungstag / Welthungertag. Das Forum für Ernährungssouveränität Nyeleni-Europa, das im August in Krems/Österreich stattgefunden hat, ruft für die Woche davor zu dezentralen Aktionen auf. Wir, die Saatgutkampagne, verstehen uns als Teil der Aktionen und Bewegungen für Ernährungs-Souveränität. Wir fordern mit den Worten der „Erklärung von Graz” des 5. Europäischen Saatguttreffens 2010:
Als Zeichen unser Solidarität mit den weltweiten Kämpfen dafür veröffentlichen wir zum 16.10. eine Grußbotschaft von Oliver de Schutter, dem UN Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung. Diese Videobotschaft hatte er anlässlich der Saatgut-Aktionstage in Brüssel im April 2011 an die Saatgutkampagne und das Europäische BürgerInnen Forum, als einem der InitiatorInnen der Kampagne geschickt. Oliver de Schutter beschäftigt sich mit Saatgutpolitik und dem Verhältnis zwischen dem Zugang zu Saatgut und dem Recht auf Nahrung. Sein Fokus liegt auf der Situation in Entwicklungsländern und darauf, was die europäische und globale Entwicklung der Saatgut-Gesetzgebung für KleinbäuerInnen bedeutet: „Wir dürfen auf keinen Fall eine Situation dulden, in der die Verbreitung kommerziellen Saatguts auf Kosten von traditionellen und bäuerlichen Sorten erfolgt.” Medienhinweise: Der Text in deutscher Übersetzung Die englische Übersetzung seiner Botschaft. Video mit englischen Untertiteln online schauen. Video zum Download (70 MB!) Aktueller Newsletter Nr. 4 der Saatgutkampagne |
gefördert durch:
Durch
Spenden den Protest unterstützen: |
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Aktionstage
in Portugal – Bericht (portugiesisch): 17./18.
April: Aktion
in der Schweiz:
Initiatoren der Kampagne:
BUKO-Kampagne gegen Biopiraterie
5. Treffen der europäischen Saatgut-Initiativen „Let‘s liberate diversity” Graz, 25.-27. März 2010 Der Film zum Thema „Saatgut”, Interviews mit Gästen und OrganisatorInnen der Saatgut-Tagung in Graz 2010. |
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Oktober 2011: Die EU Generaldirektion SanCo hat die Antworten auf die Umfrage von Mai 2011 online gestellt! |
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Mai
2011: Die
EU
Generaldirektion SanCo hat einen Optionenvergleich
für verschiedene Szenarien der Reform der
Saatgut-Gesetzgebung veröffentlicht und bittet um
Stellungnahme auf einem Antwortbogen..
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Freies Saatgut für alle! Internationale
Aktionstage für Saatgut-Souveränität – Brüssel – 17./18. April 2011 |
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Europäische Saatgutbörse in Brüssel mit großer internationaler Beteiligung
„Saatgut-Tauschbörsen gibt es in einzelnen europäischen Ländern schon, dies ist aber die erste auf europäischer Ebene“, sagte der deutsche Mitorganisator Jürgen Holzapfel, der selbst Landwirt ist und alte Weizensorten anbaut. „Solche Tauschbörsen leisten einen wichtigen Beitrag zur Erhalt der landwirtschaftlichen Pflanzenvielfalt.“
„Die Bedeutung des Saatguts erkennt man in der Türkei daran, dass nur diejenigen, die Saatgut vermehren können, Bauern genannt werden. Die anderen nennt man ‚Feldwächter’“, erzählte Abdullah Aysu, Präsident des Bündnisses von Bauernvereinigungen in der Türkei (Çiftçi Sen), das mehr als 40 000 Kleinbauern vertritt. Çiftçi Sen ist Mitglied bei Via Campesina und beteiligte sich deswegen an der Saatguttauschbörse in Brüssel.
Weitere Informationen: International Coalition to Protect the Polish Countryside: www.icppi.pl Çiftçi Sen: www.karasaban.net
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Über 58.000 Unterschriften an EU-Parlamentarier übergeben Bunter Demonstrationszug durch Brüssel auf "Anti-Lobby-Tour"
In ihrer Antwort auf die Übergabe der Unterschriften bezeichnete die Vizepräsidentin des EU-Parlaments, die Belgierin Isabelle Durant, die Demonstranten als eine Avantgarde, die wichtige Themen ansprechen würden. Sie forderte dazu auf, dies auf allen Ebenen und auch in den Heimatländern zu tun. Gemeinsam mit ihren Parlamentskollegen Marc Tarabella und Kriton Arsenis nahm sie die Unterschriften in Empfang. Diese lagen in drei Schubkarren und wurden so von den Abgeordneten eigenhändig zum EU-Parlament geschoben. Tarabella sagte bei der Übergabe zu, eine Untersuchung über die möglichen Folgen der Reform der EU-Saatgutgesetzgebung in Auftrag zu geben.
"Die Aktionstage waren ein voller Erfolg!" resümiert Mitorganisatorin Anne Schweigler von der Saatgutkampagne und sieht optimistisch in die Zukunft: "Die Begeisterung und das Interesse vieler Menschen an der Saatgut-Tauschbörse und die kritische Kreativität vieler engagierter Menschen aus unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen vermitteln Hoffnung. Hier werden konkrete und praktikable Alternativen zur fortschreitenden Privatisierung aller Bereiche des Lebens und des Lebendigen aufgezeigt."
Fotos auf Anfrage auch in größerer Auflösung: -1.: Der Demonstrationszug zieht in Richtung EU-Parlament (Foto: Johannes Geiermann) -2.: Jürgen Holzapfel, Saatgutkampagne, und MEP Marc Tarabella bei der Übergqbe der Unterschriften (Foto: Anne Schweigler) -3.: MEP Marc Tarabella, Vizepräsidentin Isabelle Durant und MEP Kriton Arsenis fahren die Schubkarren zum EU-Parlament (Foto: Johannes Geiermann) |
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Auf nach Brüssel! Zehntausende Menschen haben den Aufruf „Zukunft säen – Vielfalt ernten” unterschrieben. Wir werden diese Unterschriften an den Menschenrechtsausschuss des EU-Parlaments übergeben und verlangen eine Untersuchung darüber, ob die Gesetzesvorhaben nicht das Menschenrecht auf Nahrung und Saatgut verletzen. Wir laden euch ein, gemeinsam den Widerstand gegen die Politik der EU an zwei Aktionstagen deutlich zu machen. Wir lassen nicht zu, dass unsere Lebensgrundlagen an die Konzerne ausgeliefert werden! Wir werden auch in Zukunft die Vielfalt unserer Sorten erhalten und weitergeben. Nehmt mit uns Kontakt auf, wenn ihr euch an diesem Programm und am Widerstand gegen die:Monopolisierung und Privatisierung von Saatgut beteiligen wollt! Zu diesen Aktionstagen rufen 40 Organisationen aus Belgien und ganz Europa auf, |
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Diskussionsbeitrag „Freies Saatgut für alle” - „Zukunft säen, Vielfalt ernten” - so lauten die Rufe derer, die gegen die Privatisierung und Monopolisierung des Saatgutes ankämpfen. Saatgut ist zusammen mit Wasser und Boden das wichtigste Produktionsmittel für Landwirtschaft und Gartenbau – es sind die Grundlagen unserer Ernährung und unseres Lebens. Im folgenden Text wird der Zustand des Saatgutverkehrsrechtes als eines wichtigen Teilbereiches des Saatgutrechtes dargestellt, der Zusammenhang dieses Rechtes mit dem Verlust landwirtschaftlicher Vielfalt aufgezeigt und dann die geplante Revision der EU-Saatgut-Gesetzgebung im Einzelnen dargelegt. Der Schluss ist: kosmetische Korrekturen am gegenwärtigen Recht wie an der geplanten Reform helfen nicht, die Vielfalt zu bewahren und zu erneuern – eine grundsätzliche Umkehr scheint sich als unabdingbar zu erweisen – sowohl im Bereich des Rechtes, als auch bei der politischen Diskussion darüber und ebenso in der Praxis und Struktur der Pflanzenzüchtung. |
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Via Campesina, 16.3.2011: |
Vom 25. bis 27. März 2010 versammelten sich in Graz, Österreich, 160 VertreterInnen europäischer Saatgutnetzwerke, von Initiativen zur Erhaltung, Nutzung und Verbreitung der pflanzlichen Vielfalt, zivilgesellschaftlicher Organisationen, GärtnerInnen, ZüchterInnen, Bauern und Bäuerinnen aus mehr als 20 Ländern beim 5. Europäischen Saatguttreffen „Let´s liberate diversity!“. (...) Grazer Erklärung: Freiheit für Vielfalt (...) Wir fordern:
Diese Forderungen richten sich an die Regierungen und an die Europäischen Institutionen. Die TeilnehmerInnen des 5. Europäischen Saatguttreffens in Graz am 27. März 2010 |
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Wir wollen einer weiteren Verschärfung geistiger Eigentumsrechte auf Pflanzensorten und einer Monopolisierung des Saatgutes durch die internationalen Konzerne entgegenwirken. Wir rufen zu einer europaweiten Saatgutkampagne auf: - für gentechnikfreie Saatgut- und Sortenvielfalt, - für die Rechte der Bauern und Bäuerinnen im Umgang mit Saatgut aus eigener Ernte, - für Transparenz im Saatgutbereich und für langfristige Ernährungssouveränität! Weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit hat die EU-Kommission 2008 begonnen, das EU-Saatgutverkehrsrecht zu überarbeiten. Die Änderungen sollen bis Ende 2011 in Kraft treten. Unter der Bezeichnung „Better Regulation“ will sie beim Saatgutrecht Bürokratie abbauen und die Gesetze vereinheitlichen. Zur Zeit wird der Saatgutverkehr in der EU durch 12 Richtlinien geregelt, die in den EU-Ländern unterschiedlich umgesetzt werden. Eine Evaluation der jetzigen Gesetzgebung wurde privaten Firmen unter der Leitung des Consultingbüros „Arcadia“ übertragen, welches bereits mehrfach für die Gentechnik-Industrie tätig war. Seitdem die ersten Saatgutverkehrsgesetze in den 1960er Jahren verfasst wurden, hat sich der Saatgutmarkt zu einem internationalen Business entwickelt. Die zehn größten Saatgut-Konzerne kontrollieren inzwischen 57% des weltweiten Saatgutmarktes. Die führenden Saatgut- und Agrarchemiekonzerne – unter ihnen Bayer, Monsanto, Syngenta, Limagrain, BASF - üben auf die Änderungsvorhaben der EU entscheidenden Einfluss aus. Hier der komplette Text unseres Aufrufes zum Engagement gegen die neue EU Saatgutgesetzgebung |
UnterstützerInnen
der Kampagne: Red Andaluza de Semillas (Spanien) BUKO-Kampagne gegen Biopiraterie Aktionsnetzwerk globale Landwirtschaft Europäische Kooperative Longo Mai Dachverband Kulturpflanzen- und Nutztiervielfalt e.V. Basler Appell gegen Gentechnologie (CH) Percy Schmeiser; Rapsfarmer aus Kanada Peliti – Saatgut-Tauschnetz in Griechenland (HE) |
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Hintergrundartikel
von Anne Schweigler und Peter Clausing: |
Vergangene Ereignisse: |
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Fr.
14. - So. 16.1.2011: Seminar „Kämpfe um Saatgut“
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5.
Europäische Saatgut-Tagung |
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Impressum:
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